Worauf es bei einer Blog-Parade für Podcasts, also einer Pod-Parade, ankommt und welche meiner anfänglichen Fehler es zu vermeiden gilt, erfährst Du in dieser Folge.

Wozu das Ganze?

Wenn Du Dir vorgenommen hast, eine Blog-Parade mit anderen Podcastern zu initiieren, lädst Du sie dazu ein, zu einem bestimmten Thema Beiträge zu erstellen. Daraus lassen sich zunächst zwei Effekte ableiten. Dank der gegenseitigen Erwähnung und Verlinkung profitierst Du bei einem erfolgreichen Werben von der Reichweite der anderen. Und diese von Deiner Reichweite. Der zweite Punkt ist die Kontaktaufnahme zu Kollegen. Im besten Fall erhöhst Du Deine Bekanntheit sowohl bei den Hörer als auch bei anderen Podcastern.

Der passende Personenkreis

Nachdem Du sicherlich nicht ohne ein Grundmaß an Erfahrung in Deine erste Blog-Parade startest, werden Dir ein paar passende Kandidaten sofort einfallen. Ein Blick auf iTunes in die Kategorie Deines eigenen Podcasts verrät, wer sich mit vergleichbaren Themenkomplexen auseinander setzt. Hier solltest Du in die jeweiligen Angebote kurz reinhören. Das ist der schnellste und einfachste Weg, um Überschneidungen festzustellen. Danach gilt es nur noch, Kontakt aufzunehmen.
Bekannte nach ihnen wiederum Bekannten zu fragen, bringt den Vorteil mit sich, dass Du im Grunde mit einer Empfehlung vorstellig wirst. Als Freundin einer Freundin bist Du mit diesem Vorgehen direkt auf einer persönlicheren Ebene.

Planvoll agieren

Unterschätzt werden darf der Aufwand für die Pod-Parade unter keinen Umständen. Nicht nur Du selbst solltest strukturiert vorgehen. Auch den anderen Beiträgen muss genug Vorlaufzeit eingeräumt werden, damit diese entstehen können. Gehst Du von Dir selbst aus, gelingt eine erste Abschätzung, wie schnell Du relativ spontan eine zusätzliche Episode zu einem von außen vorgegebenen Thema erstellen könntest. Erfahrungsgemäß sind das etwa vier Wochen.
Ebenfalls zeitlich einzutakten ist das Anhören der eingereichten Podcasts. Du willst schließlich Zusammenfassungen liefern können und ein paar O-Töne präsentieren. Planst Du beispielsweise mit 20 Folgen zu je 30 Minuten, gelingt das Anhören nicht an einem Stück. Wenn Du diese Aufgabe über den gesamten Zeitraum verteilst, in dem Dich die Beiträge erreichen, bewältigst Du diese Aufgabe wahrscheinlich am elegantesten.

Der Anfang

Deine Eröffnung und der Schluss nehmen eine enorm wichtige Stellung ein. In einer Startepisode kannst Du die vollen Konzentration auf Dein angestoßenes Thema legen. Eine Präsentation und Werbung auf Facebook sind überlegenswert, um Deine Reichweite gezielt zu erhöhen. Damit der zugehörige Post entsprechend ansprechend darstellt wird, können Hilfestellungen in Anspruch genommen werden. Sowohl Yoast als auch Open Graph Protocol sind genau darauf ausgelegt, einen Post bei Facebook passend zu gestalten. Des Weiteren gibt es Verzeichnisse wie blogparaden.de für eine gut zu findende Ankündigung.

Das Ende

In der Abschlussfolge konzentrierst Du noch einmal die gesamte Blog-Parade. Du stellst die einzelnen Beiträge vor, idealerweise mit zugehörigen Ausschnitten und kernigen Aussagen. In Deinen Shownotes sollten sämtliche Links zu finden sein, die auf die Podcasts verweisen. Auch kurze Vorstellungen der Beitragenden sind hier denkbar. Natürlich sollte der Dank an alle nicht fehlen. Darüber hinaus bietet es sich in dieser Episode an, die Kommentarfunktion zu aktivieren, auch wenn sie sonst ausgeschaltet ist.

Eine ganze Menge weiterer Tipps für Deine Pod-Parade und Strategien zum genauen Vorgehen warten in dieser Folge.

OLAF out!