Im Gespräch Thomas Ottersbach, der unter anderem den Podcast SEOsenf betreibt, reden wir über die grundlegenden Schritte, damit Deine Website von Google gefunden wird. Es geht, genau, um SEO.

Richtig beginnen

Search Engine Optimization ist für die meisten kaum mehr als ein kryptisches Schlagwort, in dessen Zuge noch mehr kryptische Schlagworte fallen. Ein Zusammenspiel von dominanten Suchmaschinenbetreibern und Werbeagenturen, das im besten Fall in mehr Besuchern auf der eigenen Seite resultiert, im schlimmsten in viel Aufwand und kaum erkennbarem Ertrag.
Deine ersten Schritte hin zu einer Webseite, die auch bei Google auffindbar ist, sind dabei gar nicht mal so kompliziert. Das wichtigste Werkzeug stellt Dir erwartungsgemäß Google selbst zur Verfügung. Mit der “Search Console“ wird Dir angezeigt, wie Du auf den Seiten den Suchmaschine auftauchst, bei welchen Suchbegriffe sie wo in der Ergebnisliste steht und wer auf Dich verweist. Das liefert Dir einen Status zur Auffindbarkeit Deiner Website und wo sich etwas ändern sollte. Auch mit Google Analytics, dem Keyword Planner und zahlreichen anderen, kostenlosen Programm lässt sich ein Überblick über Deinen Stand im Netz gewinnen.

Den passenden Schlüssel finden

Im Zentrum des Bemühens steht das Keyword, das Schlüsselwort. Wie beim Querlesen einer Buchseite fällt dieses ins Auge und verrät ganz grob etwas über den Inhalt. Und wie beim Querlesen besteht die Hoffnung, dass das Schlüsselwort auch tatsächlich zur Seite passt.
Das bedeutet für Google, dass sie ganz genau hinschauen müssen. So darf die Suche nach einem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm nicht auf eine Seite führen, wo zwar ganz oft genau diese Wortkombination geschrieben steht, am Ende aber Software verkauft wird. Nur zum Beispiel.
Es bedeutet für Dich, dass Deine Seite natürlich nach Keywords optimiert werden sollten. Dass diese Keywords aber auch zu Deinem Thema passen und von ganz normalen Menschen, die Deine Website besuchen sollen, auch so bei Google eingetippt werden. An dieser Stelle hilft die Überlegung, wonach Du suchen würdest, wenn Du Deine Dienstleistung oder Information benötigst, ohne je von Dir gehört zu haben.

Die Sinnhaftigkeit im Blick

Google, und die meisten anderen Suchmaschinen, leben von sinnvollen Suchergebnissen ganz weit vorn und von bezahlten Anzeigen. Du kannst dementsprechend für Deinen Platz ganz oben bezahlen, wirst aller Voraussicht nach damit Besucher gewinnen und je nach Deinem Angebot das gewünschte Resultat erzielen. Drehst Du den Geldhahn wieder zu, wirst Du schnell zurück auf den Ausgangspunkt katapultiert. Es bleibt der Profit, den Google gemacht hat.
Weiterhin kannst Du Deine Seiten derart optimieren, verändern und anpassen, dass populäre Suchanfragen, die zumindest ein bisschen mit Deinem Projekt zu tun haben, auf Deine Webpräsenz führen. Dies wiederum widerstrebt dem Ansinnen Googles, abseits von bezahlten Links die besten Treffer anzuzeigen. Ein paar Updates im Algorithmus und Deine Arbeit kann von vorn losgehen.
Der Tipp, den nicht nur Google auf Platz sieht: Der Inhalt entscheidet über Wohl und Wehe. Lieferst Du gute Informationen, hast lesenswerte Artikel, die nicht nur beim Querlesen interessant sind oder bist ein vertrauenswürdiger Online-Händler, ist Google natürlich bestrebt, Dich weit oben anzuzeigen. Zudem wird dadurch in Foren, auf Frageseiten oder Ähnlichem der ein oder andere Verweis zu deinem Online-Auftritt hinzukommen, worauf wiederum Google aufmerksam wird.

Was es mit diesen Links, den Backlinks und organischen Links auf sich hat, erfährst Du hier im Podcast. Zusammen mit vielen weiteren Anregungen.

Dein OLAF KAPINSKI

Thomas Ottersbach ist Gründer und Geschäftsführer der Unternehmens PageRangers. Er hilft mit seinem Team anderen dabei, Webseiten SEO relevant zu gestalten. Außerdem betreibt er den Podcast SEOsenf. Hier erklärt er seinen Hörern SEO für Einsteiger.