In den letzten beiden Episoden ging es bereits um Ziele und grundsätzliche Vorgehensweisen bei der Gestaltung von Landingpages. In der aktuellen Episode soll es nun nochmal um weiterführende Details gehen, die dem Online-Unternehmer bei der Konzeption einer wirksamen Landingpage behilflich sind.

Die Landingpage aufpeppen

Bei der Erstellung von Landingpages können verschiedene Produkte zur Optimierung genutzt werden.

  • Bei WooCommerce handelt es sich um eine WordPress Shop-Lösung. Wer diese nutzt, dem ist zu empfehlen, den Kaufenbutton so anzupassen, dass man direkt ins Check Out springt. Für nähere Informationen gerne Kontakt aufnehmen.
  • Wer Digistore für sich nutzt, sollte die Seite so anpassen, dass sie organisch in die Landingpage reinpasst. Hier sollte auf keinen Fall das Standarddesign beibehalten werden. Schriftart und Farbgebung etwa besser an den Stil der Landingpage anpassen.
  • Stripe bietet zwei Möglichkeiten des Bezahlens: entweder mit Hilfe eines embedded Formulars oder eines Pop-Ups. Auch bei diesen Pop-Ups gilt, dass Designs, die sich von den vorherigen Seiten abheben, grundsätzlich eine Ablenkung darstellen .

Eigene URL für Landingpage?

Bei der Frage, ob die Landingpage mit einer eigenen URL daherkommen sollte, lässt sich sagen: Handelt es sich um ein Evergreen, das du langfristig nutzt, kannst du das durchaus in Betracht ziehen. Wird die Landingpage nur während kurzer Phasen genutzt, so ist eine Weiterleitung von der Hauptdomäne ausreichend.

Bilder transportieren Emotionen

Verwendest du auf den Landingpages Bilder, dann haben diese den Zweck Emotionen zu transportieren und nicht Informationen. Bei ihrem Einsatz können psychologische Tricks genutzt werden, um ihre Effektivität zu erhöhen. In der Studie einer italienischer Universität wurde Folgendes herausgefunden: Schaut die Person auf dem Bild in Richtung des Kaufbuttons anstatt in die Kamera, d.h. zu dem Leser, erhöht dies die Wirksamkeit des Bildes signifikant.

Farbe bekennen und Ablenkungen vermeiden!

Bei der Gestaltung des Call-to-Action Buttons ist es wichtig knallige Signalfarben zu verwenden, die die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen. Dezente Farben sind somit absolut fehl am Platz. Die dafür verwendete Farbe sollte auch nur an dieser Stelle benutzt werden und an sonst keiner anderen Stelle in der Landingpage auftauchen. Landingspages sollten nicht überladen sein, sondern sich auf das Wesentliche fokussieren. Aufwendige Menüführungen und Möglichkeiten zur Newsletteranmeldung sind an dieser Stelle nicht hilfreich. Wenn schon Detailseite, dann darf die auch keine anderen Möglichkeiten bieten, als den zurück-Knopf zu drücken ( javascript:history.back().

Überzeugen mit Social Proof

Wer den Kunden davon überzeugen kann, dass sein Produkt auch bei Anderen erfolgreich ist, schafft vielleicht auch die letzte Hürde im Kampf um den Käufer. Social Proof dient als Beweisführung und letzter Convincer bevor der Kunde seine Entscheidung trifft. Hier sind insbesondere Testemonials bekannter Institutionen oder Persönlichkeiten besonders überzeugend.

Mögliche Fehler ausmerzen

Bevor die Seite online geht, folgende Checkliste überprüfen:

  • Unbedingt die mobile Version überprüfen! Browseremulationen sind hilfreich, doch der Praxischeck mit dem Smartphone bleibt die sicherste Methode.
  • Rechtschreibcheck: Wer lange an einer Seite tüftelt, verliert irgendwann das Auge für Details. Hier heißt es, vier Augen sehen mehr als zwei. Wer keine weitere Person zur Verfügung hat, kann immer noch auf technische Programme zurückgreifen wie Seorch.
  • Speedcheck: Auf Seiten wie Google PageSpeed oder Gtmetrix kann die Geschwindigkeit der Seite überprüft werden. Eine Seite, die nicht lädt, ist eine Seite, die nicht verkauft. Deshalb sollte auch an dieser Stelle nichts dem Zufall überlassen werden.

OLAF out!

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